Kinderbilder

Richtlinien für den Einsatz der Bilder zur Entdeckung von Emotionen

Wir ziegen hier 32 Bilder von Kindergesichtern, die unterschiedliche Emotionen ausdrücken. Zweck der Karten ist es, dem Kind, das Seelsorge empfängt, zu helfen, Zugang zu seinen Gefühlen zu bekommen. Genauso wie es Erwachsene berührt, wenn sie andere Menschen sehen, die Emotionen ausdrücken (der Schmerz anderer dient oft als "Trigger", der unseren eigenen an die Oberfläche kommen lässt), ist es auch für Kinder manchmal ein "Trigger", wenn sie den emotionalen Schmerz anderer Kinder sehen.

Zweck dieser Bilder ist es NICHT, Gefühle zu erzeugen, sondern vielmehr dem Kind zu helfen, dass das an die Oberfläche kommt, was es bereits fühlt, und es Zugang dazu findet. Diese Bilder dienen nicht dazu, dem Kind zu helfen zu benennen, WAS es fühlt, sondern sind eine Hilfe, das zu fühlen, was es fühlt.

Die Bilder dienen nicht dazu, dem Kind zu helfen zu erkennen oder zu benennen, was es fühlt. Bitte erwarten Sie beim TPM-Gebet nicht, dass das Kind seine Gefühle benennt. Das erweist sich unter Umständen als schwierig oder gar unmöglich und behindert somit den Prozess. Beim TPM-Gebet ist es nicht notwendig, dass die Person das,was sie fühlt, benennen kann, sondern nur, dass die Person fühlen kann, was sie fühlt. Die Bilder sind einzig und allein dazu da, dem Kind zu helfen zu fühlen, was es bereits fühlt.

Die Bilder dienen nicht der Diagnose. Verwenden Sie die Bilder nie, um eine Diagnose über die Situation des Kindes zu stellen. Außer Sie sind beruflich im therapeutischen oder medizinischen Bereich dazu qualifiziert, sollten Sie nie Diagnosen stellen. Die Diagnose sollte nie Teil des TPM-Prozesses sein.

Verwenden Sie die Karten nicht, um Emotionen oder Gedächtnisinhalte vorzuschlagen oder in eine bestimmte Richtung zu lenken. Vermeiden Sie es, Vorschläge zu machen, durch Fragen in eine bestimmte Richtung zu lenken, Schlussfolgerungen zu ziehen oder was das Kind denkt, in irgendeiner Weise zu steuern.

Sie können Fragen stellen wie:

"Drücken irgendwelche dieser Bilder aus, was du fühlst?"

"Bewirken irgendwelche dieser Bilder, dass du dir deiner Gefühle bewusst wirst?"

"Fühlst du etwas, wenn du diese Bilder ansiehst?"

"Hast du dichschon mal so gefühlt?" "Bist du bereit, zuzulassen, dass du das jetzt fühlst?"

"Was glaubst du, wird geschehen, wenn du zulässt, dass du fühlst, was dieses Bild in dir weckt?"


Fragen, die Sie NIE stellen sollten:

"Hat dir je jemand so wehgetan wie dem Kind in dem Bild?"

"Meinst du, jemand hat dir wehgetan und das ist der Grund, warum du dich so schlecht fühlst?"

"Hat irgendjemand je _______________ oder etwas getan, wobei du dich unbehaglich gefühlt hast?"

"Kannst du die Emotion, die du fühlst, beim Namen nennen?"

Vorgehen beim Einsatz der Gesichtsbilder

Gestatten Sie dem Kind, langsam durch die Bildkarten zu gehen und Bilder auszuwählen, mit denen es sich emotional identifiziert oder bei denen es etwas fühlt. Wenn sich das Kind emotional mit einem der Bilder identifiziert, fragen Sie es, ob es bereit ist, sich auf das Gefühl einzulassen, das es fühlt. Geben Sie dem Kind volle Freiheit, seinem eigenen emotionalen Weg in der Richtung zu folgen, wie es ihm richtig erscheint. Deuten Sie NIE etwas an, geben eine Meinung oder schlagen dem Kind eine Richtung vor, NIEMALS. Machen Sie sich bewusst, dass das Kind die Fähigkeit hat, die notwendigen Entscheidungen zu treffen, um dorthin zu gelangen, wo der Schmerz ist und seine eigenen lügenbasierten Überzeugungen zu erkennen. Das Kind braucht Sie nicht, um zu durchschauen, was in ihm vor sich geht, egal wie überzeugt Sie sind, dass Sie wissen, was es belastet. Selbst wenn Sie wissen, was mit dem Kind geschehen ist (wie dokumentierter Missbrauch), steht es Ihnen nicht zu, ihm das ins Bewusstsein zu bringen. Es ist aufgrund von dem, was es glaubt, dort, wo es ist. Helfen Sie ihm, diese Überzeugung zu erkennen und dann im Bezug darauf mit dem Herrn in Beziehung zu treten. Wenn das Kind nach Durchsicht der Bilder berichtet, dass es eine Emotion fühlt, lassen Sie es sich auf dieses Gefühl konzentrieren und fahren Sie gemäß der Grundprinzipien mit dem TPM-Gebet fort. Wenn das Kind keine emotionale Reaktion auf die Bilder zeigt, legen Sie sie beiseite, versichern dem Kind, dass es seine Sache gut macht und fahren im TPM-Prozess fort.

Erklärungen zum Einsatz dieser Bilder finden Sie im TPM-Seminar "Umgang mit schwierigen Fällen" mit Dr. Ed Smith vom Mai 2012 Theophostischer Gebetsdienst, Salvatorkolleg Lochau-Hörbranz, Postfach 2164, 88111 Lindau,

Mail: tpm@salvatorkolleg.at

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